Ihr seid das Salz der Erde (Mt 5,13)

Das Salz hat einen Sinn, wenn man damit dem Essen Geschmack gibt. Wir sollen das Salz, das wir empfangen haben, weitergeben und damit würzen! Bitten wir den Herrn, nicht Christen mit geschmacklosem Salz zu werden. Das Salz hat aber noch eine Besonderheit: Wenn man es richtig nutzt, schmeckt man es nicht mehr heraus, sondern man spürt besser den Eigengeschmack des Essens, der vom Salz herausgearbeitet wird. Das ist die christliche Eigenart! Sie ist keine Uniformität, sondern nimmt jeden so, wie er ist – mit seiner Persönlichkeit, seiner Kultur. Und sie belässt ihm das alles, gibt ihm aber noch etwas dazu: den Geschmack! Diese christliche Eigenart ist sehr schön, denn wenn wir alles einförmig haben wollen – alle auf dieselbe Weise gesalzen -, dann ist das wie bei einem versalzenen Essen.  Dann schmeckt man nur noch das Salz heraus.

Papst Franziskus

Wer will mitsingen? Einladung zum Mozart-Projekt!

Der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach lädt ganz herzlich zu seinem nächsten Projekt ein. Auf dem Programm steht die berühmte „Orgelsolomesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie sein bekanntes „Ave verum“. Beide Werke werden, begleitet von einem Kammerorchester am Ostermontag, 17. April im Hochamt um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Waldbreitbach aufgeführt. Mehr lesen und zu den Probenterminen

Gedanken zum Fest der Darstellung des Herrn

Am Schönsten erkennen wir die Bedeutung Jesu immer, wenn wir in die Gesichter derer schauen, die ihn gesehen haben.
Der alte Simeon ist so ein Gesicht, von dem der Evangelist Lukas gleich nach der Geburt Jesu erzählt.
Simeon weiß, dass seine Tage gezählt sind. Und er weiß auch, dass Gott ihn noch nicht will. Gott hatte ihm nämlich versprochen, dass er den Tod nicht sehen werde, ehe er nicht den Gesalbten Gottes gesehen habe.
So wartet Simeon. Jeden Tag. Im Tempel.
Untätig ist er nicht. Wer glaubt, wartet tätig. Meistens betend.
Und dann kommt der Gesalbte. Er kommt nicht selber, sondern wird gebracht. Ein Kind auf den Armen der Eltern.
So sieht kein Gesalbter aus, denken alle.
Simeon denkt so nicht. Kaum hat die Heilige Familie die erste Schwelle zum Vorhof des Tempels überschritten, weiß Simeon alles. Einem Alten kann man nichts vormachen, einem Glaubenden erst recht nicht.
Simeon schaut, was man nicht sieht. Seine altes Gesicht lebt auf wie nie zuvor.
Das Kind ist Gottes Kind. Eine Licht zu erleuchten die Welt.
Bevor Siemeon die Augen für immer schließen darf, schaut er noch einmal weit und tief. So sieht sie aus, die Macht der Welt.
Der Geringste ist immer der Wichtigste im Himmelreich.

Bild: Walter Habdank

Die Sternsinger sind unterwegs!

20*C+M+B*17

Unter dem Motto: Segen bringen – Segen sein, Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und Weltweit, waren in der Pfarreiengemeinschaft Niederbreitbach, Waldbreitbach
und Kurtscheid die Sternsinger unterwegs. Hinter dem Stern zogen Caspar, Melchior und Baltasar durch die Straßen von Haus zu Haus und schrieben mit geweihter Kreide
den Segensspruch 20*C+M+B*17 an die Türen.

Der Volksmund vermutet hinter dem Kürzel die Namen der Könige. Es steht aber für den lateinischen Segensspruch „christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).

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Zum Dreikönigstag

Wir sind die drei Könige,
kommen zum Kind
und fallen vor ihm auf die Knie.
Wir bringen Gold, Weihrauch
und Myrrhe mit.
Da fragt uns die Mutter Marie:

„Wozu das Gold?“
Ich sprech als erster:
„Das sei als ein Zeichen gegeben:
für dreißig schäbige Silberlinge
verkaufen sie einst sein Leben.“

„Und wozu der Weihrauch?“
Ich spreche als zweiter:
„Das soll zum Zeichen gehören:
Er muss ans Kreuz, weil man es wagt,
ihn als Gottessohn zu verehren.“

„Und wozu die Myrrhe?“
Ich spreche als dritter:
„Die soll ein Zeichen sein:
Den Leichnam salben Freunde
zuletzt mit Myrrhe im Grabe ein.“
Da weint Maria.

Wir Könige gehen
nach Osten. Es bleiben die Gaben,
die trotz Glanz und Duft
nur Verrat, Kreuz und Tod
dem Christkind vorausgesagt haben.

Doch das Knäblein strahlt.
Es blickt nach Osten.
Dort sieht es die Sonne aufgehen,
hell leuchtend als Zeichen:
Jesus Christus wird einst
vom Tode zum Leben aufstehen.

Wir Könige bitten,
betet mit uns gemeinsam:
„Gott, lass uns des Lebens Plagen
mit deiner Hilfe bis zu unserem Tod
so tapfer wie du ertragen.

Jeden Morgen lass uns
nach Osten blicken.
Dort sehn wir die Sonne aufgehen,
hell leuchtend als Zeichen:
Auch wir werden einst
zum ewigen Leben aufstehen.“

Text: Alfons Schweiggert
Bild: Friedbert Simon
In: Pfarrbriefservice.de

Lebendiger Adventskalender

Der lebendige Adventskalender begleitete NiederbreitbacherInnen durch die Weihnachtszeit

Adventskalender sind beliebte Begleiter, die das Warten auf das Weihnachtsfest im Dezembermonat verkürzen sollen. Jeden Tag darf ein neues Türchen geöffnet werden, hinter dem sich ein Stück Schokolade oder ein kleines Geschenk verbirgt. In Niederbreitbach gab es dieses Jahr in der vorweihnachtlichen Zeit zum ersten Mal einen Adventskalender der ganz besonderen Art, einen lebendigen Adventskalender! Mehr lesen und zur Bildergalerie