Allerheiligen 2020

Auf Grund der weiter durch das Corona-Virus bestehenden Vorgaben und Auflagen wird die Gräbersegnung an Allerheiligen in diesem Jahr nicht in der gewohnten Weise stattfinden können. Eine Gräbersegnung im Anschluss an die Messfeiern bzw. eine öffentliche Andacht auf dem Friedhof wäre rechtlich gesehen eine Veranstaltung im Freien, die unter die zurzeit gültige elfte Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz fällt. Wir als Kirchengemeinden wären Einladende und somit Veranstalter und hätten die Einhaltung der bestehenden Vorgaben zu gewährleisten. U.a. das Einhalten des Abstandsgebotes, eine Kontakterfassung sowie die Verpflichtung der Teilnehmer zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Wartesituationen. Eine Gräbersegnung in der gewohnten Weise unter konsequenter Beachtung der Hygienevorgaben in unserer eigenen Verantwortung erscheint uns als schwierig, zumal die Zahl der Infektionen momentan landesweit ansteigen.

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St. Martin 2020

Liebe Kinder und Familien,

dieses Jahr wird St. Martin ganz besonders sein. Wir können das Fest des Hl. Martin nicht wie gewohnt mit einem Martinsumzug gestalten. Eine schöne Alternative ist die Mitmachaktion „Zünd ein Licht an“ des Bistums Limburg.

Alle Kinder und Familien aus unserer Pfarreiengemeinschaft sind herzlich eingeladen, an dieser Aktion mitzuwirken. Stellt an den Abenden des 10., 11. und 12. Novembers ab 17:00 Uhr eure Laternen, ein Licht/ Kerze oder ein Bild in euer Fenster. Diese Lichter können dann von jedem bestaunt werden, der abends an eurem Haus vorbei geht. Sie machen deutlich, dass wir auch ohne unseren gemeinsamen Umzug eine Gemeinschaft sind.

Wir freuen uns, wenn viele Familien an dieser Aktion teilnehmen und in ihrem Fenster ein Lichtzeichen der Hoffnung setzen.

Nachfolgend findet ihr einige Anregungen für eine kleine St. Martinsfeier zu Hause in der Familie.

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Primiz mit Abstand und Mundschutz

Worauf lange gewartet wurde, durfte nun endlich gefeiert werden: die Primiz von Neupriester Patric Schützeichel aus Roßbach in seiner Heimatgemeinde Waldbreitbach und den Pfarreien Niederbreitbach und Kurtscheid.

Schon seit Anfang des Jahres hatte ein eigens hierfür ins Leben gerufener Festausschuss den feierlichen Rahmen dieses wichtigen Ereignisses genau geplant. Dann kam Corona und alles war anders. Die Priesterweihe am Samstag vor Pfingsten im Trierer Dom wie auch die Heimatprimiz am Dreifaltigkeitssonntag wurden abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Erntedankfest 2020

Ein Erntealtar mit Früchten aus Garten, Acker, Weinberg und Wald. Er gehört zur Messfeier am ersten Sonntag im Oktober dazu, wenn Gott gedankt wird für die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit. Alles wird Gottes Güte anvertraut, für all dies erflehen wir seinen Segen. So auch in unserer Pfarreiengemeinschaft. In allen Pfarrkirchen waren solche Erntealtäre von fleißigen Händen errichtet worden.
Auch wenn in unserer postmodernen Gesellschaft ein solches Fest wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Nostalgisch und leicht verklärend dann etwa, wenn Erntedank nur mit dem in Verbindung gebracht wird, was man selbst in den zurückliegenden Monaten im eigenen Garten angebaut und geerntet hat. Denn dann wird das Fest nicht den heutigen Dimensionen gerecht. Es gilt, an Erntedank mehr in den Blick zu nehmen und weiter zu schauen, als nur in den eigenen Gärten und auf die eigenen Felder. Dank sagen nicht nur für Kürbis, Kartoffel, Apfel und Kohl; Dank sagen ebenso beispielsweise für Bananen aus Equador, für Ananas aus Indien, für Kaffee aus Äthiopien. Unser Leben ist global geworden. Und das gilt es an einem solchen Fest auch zu würdigen. Die Welt und alle ihre Bewohner mit den Blick zu nehmen.
Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben.

Pfarrer Marco Hartmann

AHA – Gott wird Mensch

Abstand halten – Hände waschen – Atemmaske tragen!

1. Wie passt das zusammen mit Advent und Weihnachten und der Menschwerdung Gottes?

2. Wie sollen wir unter diesen Bedingungen die „schönste“ Zeit des Jahres in unserer Pfarreiengemeinschaft besinnlich gestalten?

Alle, die sich über diese Fragen Gedanken machen möchten sind herzlich eingeladen am Mittwoch, den 7. Oktober um 19:30 Uhr ins Pfarrheim Niederbreitbach.

Bitte melden Sie sich über das Pfarrbüro Waldbreitbach 02638 223 oder per E-Mail: petra.collinet@bgv-trier.de an.

Gem.Ref. Petra Collinet

An(ge)dacht – Gesät in Gottes Acker – Gedanken zwischen Erntedank und Totengedenken

In dem Moment, in dem ich dieses Grußwort schreibe, hängt unser Birnbaum voller Früchte. Eine reiche Ernte ist abzusehen. Bis Mitte Oktober werden sie alle reif sein. Und weil der Baum zu hoch ist um sie zu pflücken, werden wir warten müssen, bis die letzten Birnen herabgefallen sind. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir das Haus aus den 60er Jahren gekauft haben. In den ersten Jahren gab es 2 Birnbäume. Einen mit zuckersüßen Früchten, die im Spätsommer voll reif waren und ganz schnell verzehrt oder verschenkt wurden, damit sie nicht verdarben. Leider musste der Baum nach einem schweren Unwetter gefällt werden. Und dann war da noch dieser Baum, dessen Früchte nie wirklich reif wurden. Sie blieben lange hängen, waren hart und ich kochte sie auf Vorrat für den Winter ein. Im Laufe der Jahre aber, vielleicht durch die wärmeren Sommer, kamen auch sie früher zur Reife und heute schmecken sie köstlich. Und für die Birnenschwemme dieses Jahres werde ich in der Nachbarschaft hoffentlich wieder dankbare Abnehmer finden. Ich freue mich jedenfalls über die reiche Ernte und werde am Erntedankfest allen Grund haben, Gott zu danken. Natürlich nicht nur für meine Birnen, sondern für alle Früchte der Erde, für das Brot und all den Überfluss an Lebensmitteln, der mir geschenkt ist. Mehr lesen

Priesterweihe und Primiz von Patric Schützeichel

Am vergangenen Samstag, 26. September, hat unser Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann Diakon Patric Schützeichel und 5 weitere Diakone im Trierer Dom zu Priestern geweiht. Durch die auf Grund des Corona-Virus auferlegten Beschränkungen war der ursprüngliche Weihetermin von Pfingstsamstag auf dieses spätere Datum verschoben worden. Auch an diesem Tag war die Zahl der im Dom mitfeiernden Gläubigen für diesen Anlass ungewöhnlich gering, da die geltenden Hygiene- und Abstandsbestimmungen einzuhalten waren. „Doch jetzt ist er endlich da, der Tag der Priesterweihe“, sagte der Bischof und betonte, dass die Priesterweihe auch Anlass sei, in Dankbarkeit auf den Weg bis hierhin zu blicken. Aber vor allem sei sie ein Versprechen auf Zukunft hin. „Gott nimmt das Ja-Wort der Männer an und sagt sein unwiderrufliches Ja-Wort zu den Mitbrüdern.“ Zugleich sei die Priesterweihe auch ein Versprechen an das Bistum. Und so sei dies auch ein „Tag der Hoffnung und der Zukunft für die Bistumsgemeinschaft“. Mehr lesen