Texte, Gebete und Geschichten

Hier wollen wir in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder kurze Texte, Gebete und kleine Geschichten bereitstellen. Bleiben Sie gesund und nutzen Sie die vielfältigen Online-Angebote!

In das Dunkel deiner Vergangenheit
und das Ungewisse deiner Zukunft
in den Segen deines Helfens
in das Elend deiner Ohnmacht
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In das Spiel deiner Gefühle
und den Ernst deiner Gedanken
in den Reichtum deines Schweigens
und in die Armut deiner Sprache
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

Ins Gelingen deiner Gespräche
in die Langeweile deines Betens
in die Freude deines Erfolges
in den Schmerz deines Versagens
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In die Enge deines Alltags
in die Weite deiner Träume
in die Schwäche deines Verstandes
in die Kräfte deines Herzens
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In den Lichtblick deiner Hoffnung
in die Schatten deiner Enttäuschung
in das Sehnen deiner Seel
i
n die Fragen deines Lebens
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

Text: Paul Weismantel / Gotteslob Bistum Trier 839

Es hat einmal jemand nachgezählt, wie oft dieser Satz in der Bibel vorkommt. Es soll 365-mal sein, also für jeden Tag des Jahres einmal. Jeden Tag sind wir gerufen, unseren Weg mit Gott zu gehen, uns seinem Anspruch auszusetzen, aber jeden Tag ist auch für uns dies der erste Satz, den er uns zuspricht: „Fürchte dich nicht!“ So können wir uns auch auf die Risiken und Nebenwirkungen eines anspruchsvollen Lebens einlassen.

Eine alte Weisheit fasst diesen Anspruch und diese Zusage zusammen: „Wir werden in unserem Leben des Weges geführt, den wir gehen sollen.“ Sind wir bereit dazu?

Text: Peter Michaeli auf der Internetseite der Diözese Würzburg

Liebe Beate,

danke für Deine Mail. Und ich kann gut nachvollziehen, dass Dir die aktuelle Situation Angst macht… die Unsicherheit ist hoch. Aber die Angst hat auch eine wichtige Funktion, sie lässt uns nämlich vorsichtig sein – und genau das ist im Moment angesagt. Diejenigen, die immer noch Partys feiern, sich in Gruppen in Parks treffen, keinen Abstand zu anderen halten, haben keine Angst – und deshalb sind sie nicht vorsichtig und gefährden gerade dadurch sich und alle anderen.

Angst ist eine uralte, menschliche Erfahrung, die beim Überleben hilft. Aber als große Schwester neigt sie manchmal leider dazu, „das Regiment“ zu übernehmen. Und dann kann sie sich sehr lähmend auswirken. Deshalb müssen dann ihre beiden Schwestern ran – das Vertrauen und die Hoffnung. Und die kommen für uns Christen aus dem Glauben. Ostern findet statt – auch ohne Ostergottesdienste! Das Leben wird über den Tod siegen! Das hat Jesus Christus vor 2000 Jahren vorgelebt. Und seine Zusage steht: Siehe, ich bin mit Euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt 28,20).

Ach ja, und dann gibt es auch noch den großen Bruder, den Verstand. Und der kann ganz klar und ruhig und sachlich sagen: Es gibt keinen Grund zur Panik. Ja, wir alle müssen in diesen Tagen auf einiges verzichten. Viele haben finanzielle Einbußen. Und manche stehen sogar vor dem wirtschaftlichen Ruin. Das ist schlimm! Aber es wird auch mit allen Kräften nach Lösungen und Unterstützung gesucht.

Und ganz da hinten meldet sich auch schon die kleine Schwester Kreativität zu Wort und hat durchaus ein paar ganz spannende Ideen!

Diese große Familie hat viel Potential in sich – wenn sich alle Geschwister miteinander verbünden…

Dir wünsche ich viel Kraft und Mut für die nächsten Tage und Wochen! Sei lieb umarmt – auf dem Weg geht das ja auch immer noch,

herzlichst,

Andrea

Text: Andrea Schwarz im Bistumsblog von Osnabrück

Halten wir
zusammen,
ohne uns
an der Hand
zu halten.

Gehen wir
aufeinander zu,
ohne uns
zu nahe
zu kommen.

Verhindern wir
eine Angst
in der Angst,
eine Krise
in der Krise.

Pochen wir darauf,
dass unsere
Herzen pochen –
für das Leben.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

* umgedreht: Corona

Manche verstehen unter Freiheit: Ich will alles. Jetzt. Und zwar sofort. Dem steht schon die Lebenserfahrung entgegen. „Wer ein Ei ausbrütet, bekommt ein Huhn; wer es in die Pfanne schlägt, nur ein Omelett“, hat jemand gesagt. Oder, wie ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man mit den Zähnen daran zieht.“ Geduld ist also auch eine Tugend. Sie schafft Möglichkeiten, die der Ungeduldige gar nicht in den Blick bekommt.

Geduld haben, sich Zeit lassen bedeutet auch nicht: warten, bis andere statt meiner handeln. Sich Zeit lassen heißt: warten können, um eine Entwicklung möglich zu machen. Aber es heißt nicht: die Hände in den Schoß legen. Geduld bedeutet: wachsen lassen können. Anderen die Freiheit lassen, sich zu entwickeln. Und es meint gerade nicht Untätigkeit. Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Fördern,  – all das ist mit Geduld verbunden.

Text: Notker Wolf in Die Kraft, dein Leben zu verändern

Gottesdienste
finden nicht
mehr statt.

Unsere
Gottesdienstordnung
wird zur
Gottesdienstunordnung –
weggefegt
von einem Virus.

Zwischen all dem gilt:
Gott fällt nicht aus,
er findet Ihr Gebet,
Ihre Warum-Fragen,
Ihr Schweigen …

Gott findet
weiterhin statt.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Mitten in die Tränenwüste
einen Hoffnungsbaum
dir pflanzen,
und neben die Klagemauer
einen Regenbogen stellen.

Über den Verzweiflungsabgrund
eine Hoffnungsbrücke
bauen,
und neben die Klagemauer
einen Regenbogen stellen.
Mitten durch die Trauersümpfe
eine Hoffnungsspur
dir legen,
und neben die Klagemauer
einen Regenbogen stellen.

Hoffe in mir, Gott, wenn ich weine,
und wohne in meinen Tränen.
Hoffe in mir, Gott, wenn ich aufgebe,
und wohne in meiner Verzweiflung.
‚Hoffe in mir, Gott, wenn ich klage,
und wohne in meiner Trauer.

Text:Heike Kriegbaum, In: Wüste will blühen – Gebete der Sehnsucht

Jesus, ich glaube, dass du gegenwärtig bist im Allerheiligsten Altarsakrament.
Ich liebe dich über alles, ich sehne mich nach dir von ganzem Herzen.
Da ich dich jetzt nicht in der sakramentalen Gestalt empfangen kann, bitte ich, geistiger weise in mein Herz zu kommen.
Ich bin sicher, dass du schon gekommen bist.
Daher umarme ich dich und vereinige mich ganz mit dir, halte mich fest und lass mich niemals von dir scheiden.
Mein Jesus, ich liebe dich aus ganzem Herzen, ich bereue es, dass ich sovielmal das Vergängliche deiner unendlichen Güte vorgezogen habe.
Mit deiner Hilfe nehme ich mir fest vor, in Zukunft dich nie mehr zu beleidigen.
Und jetzt weihe ich mich Armseliger ganz dir. Ich verzichte ohne Vorbehalt auf meinen eigenen Willen, mein Begehren, auf alles was ich habe. Ich übergebe mich ganz dir.
Von heute an darfst du mit mir und mit allem, was ich besitze, machen was du willst.
Ich suche ganz allein dich, ich verlange nach nichts anderem, als nach deiner heiligen Liebe, nach der Beharrlichkeit bis ans Ende und nach der vollkommenen Erfüllung deines Willens.
Amen.

(Hl. Pater Pio)

***

Herr, allmächtiger Vater,
ich danke Dir für alle Deine Wohltaten und ganz besonders dafür, dass Du mich mit dem kostbaren Leib und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, geistig speisen möchtest.
Ich bitte Dich, lass dieses Heilige Sakrament mir zur Quelle des Erbarmens und zum ewigen Heil gereichen.
Die Heilige Eucharistie sei für mich Rüstung des Glaubens und Schild des guten Willens;
sie möge mich von meinen Fehlern reinigen und alle Tugenden vermehren;
mich gegen alle meine sichtbaren und unsichtbaren Feinde schützen,
mich innig mit Dir verbinden und mir helfen, mein Ziel bei Dir zu erreichen.
Schenke mir armem Sünder, zu jenem unaussprechlichen Gastmahl zu gelangen,
wo Du mit Deinem Sohn und dem Heiligen Geist Deinen Heiligen das wahre Licht bist,die ewige Freude,
der vollendete Friede
und die vollkommene Seligkeit.
Amen.

***

Herr, allmächtiger Vater,
ich danke Dir für alle Deine Wohltaten und ganz besonders dafür, dass Du mich mit dem kostbaren Leib und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, geistig speisen möchtest.
Ich bitte Dich, lass dieses Heilige Sakrament mir zur Quelle des Erbarmens und zum ewigen Heil gereichen.
Die Heilige Eucharistie sei für mich Rüstung des Glaubens und Schild des guten Willens;
sie möge mich von meinen Fehlern reinigen und alle Tugenden vermehren;
mich gegen alle meine sichtbaren und unsichtbaren Feinde schützen,
mich innig mit Dir verbinden und mir helfen, mein Ziel bei Dir zu erreichen.
Schenke mir armem Sünder, zu jenem unaussprechlichen Gastmahl zu gelangen,
wo Du mit Deinem Sohn und dem Heiligen Geist Deinen Heiligen das wahre Licht bist,
die ewige Freude, der vollendete Friede
und die vollkommene Seligkeit.
Amen.

Foto: Martin Manigatterer, In: pfarrbriefservice.de

Musikalische Impulse aus unseren Kirchen

Liebe Gemeindemitglieder,

da aufgrund des Corona-Virus keine Gottesdienste und kirchenmusikalischen Veranstaltungen stattfinden können, möchte ich Ihnen von Zeit zu Zeit musikalische Videos aus unseren Kirchen schicken. Dieser Gruß mit Orgelmusik und Bildern soll ein Zeichen der Verbundenheit sein. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen.

Bleiben Sie gesund! 

Ihr Peter Uhl

Eine Geste der Verbundenheit

Eine Geste der Verbundenheit in diesen besonderen Zeiten: ab Samstag läuten in unseren Pfarrkirchen, den Klosterkirchen und den evangelischen Kirchen jeden Abend die Glocken

Gottesdienste sind wegen des Coronavirus vorerst verboten. Doch wir haben uns dazu entschlossen, jetzt zumindest jeden Abend um 19.30 Uhr die Glocken aller unserer Kirchen zu läuten.

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Alle Veranstaltungen und Gottesdienste im Bistum Trier abgesagt! – UPDATE

Das Bistum Trier hat im Hinblick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auf Grundlage der „Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben“ seine Leitlinien aktualisiert. Das Bistum Trier folgt mit diesen Maßnahmen den Vorgaben der Bundesregierung, der Landesregierungen und der kommunalen Behörden.

Die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen wird bis zum 30. April 2020 verlängert.

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Alle Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen abgesagt

Wie Sie sicherlich auch zwischenzeitlich aus den Medien erfahren haben, hat das Bistum Trier mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ab heute und ohne Ausnahme -zunächst bis zum 31. März 2020- eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet.

Darunter fallen auch alle öffentlichen Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten, etc.), Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Kommunionvorbereitung, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Die Regelungen im Einzelnen werden auf der Internet-Seite des Bistums erläutert. Das Bistum Trier folgt mit diesen Maßnahmen den Vorgaben der Landesregierungen und der kommunalen Behörden.

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Geistige Kommunion

Die Feier des Herrenmahles mit seiner Frucht, der Eucharistie, ist das größte Sakrament des Neuen Bundes. Das Neue Testament begründet an unterschiedlichen Orten die Würde und den Wert des eucharistischen Brotes, das uns zur Speise wird. Die vielen Details können hier nur erwähnt werden. Der Empfang der heiligen Kommunion ist Mittel zum Erhalt und zur Festigung unseres ewigen Lebens; er bezieht den Gläubigen ein in Opfer Christi selbst und macht die Getauften im Auferstandenen zu einem Leib. Im Verlauf der Jahrhunderte tritt in der Entwicklung kirchlicher Frömmigkeit dann zunehmend der Gedanke hervor, dass die Eucharistie eine leibhaftige Begegnung mit Jesus ist, die als personal-mystische Sicht des Geschehens verstanden werden kann – ein Gesichtspunkt, der zunehmend Verbreitung findet.

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Fastenzeit – Einen Blick riskieren

Ja, so sind sie, die Christen. Mit Verboten sind sie schnell bei der Hand. Regelrechte Spaßbremsen. So oder so ähnlich ist es manchmal zu hören. Ein gern genanntes Beispiel hierfür ist die Fastenzeit, in der dieses oder jenes dann eben nicht getan, gegessen oder getrunken werden dürfe. Dann kommen solche Gedanken, die „Irgend-etwas-nicht-tun-dürfen“ assoziieren mit einer Kirche, die den „Spaß verdirbt“. Klingt auch irgendwie doof! So nach Fremdbestimmung!?

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Pfarrgemeinderäte bleiben länger im Amt

Nachdem der Vollzug des Gesetzes zur Umsetzung der Synodenergebnisse am 21.November 2019 durch die vatikanische Kleruskongregation ausgesetzt worden ist, und damit auch die Errichtung der neuen Großpfarrei Neuwied, deren Gründung für den 01. Januar 2020 vorgesehen war, auf unbestimmte Zeit verschoben ist, verbleiben wir bis auf weiteres im bekannten Rätesystem. Der Bischof hat die jetzigen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte gebeten ihr Amt weiter auszuüben.

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