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Rorate-Messen im Advent

Kaum eine Werktagmesse im Advent ist so beliebt wie die Rorate-Messe. Es wird auf elektrisches Licht verzichtet, nur das Flackern der Kerzen erhellt den Raum und trägt zur besonderen Stimmung bei. Die warme Stimmung der vielen Kerzen tut wohl. Das Licht der Kerzen strahlt Geborgenheit aus, draußen ist es noch ganz dunkel und vielleicht eisig kalt. 
Man sieht mehrere brennende Kerzen in einem dunklen Raum
Datum:
31. Okt. 2026
Von:
Pfarrer Marco Hartmann

Doch eine Rorate-Messe feiern, heißt mehr als einfach in eine Atmosphäre der schönen Gefühle zu tauchen und den Tag mit einer meditativen Stunde zu beenden.

Denn da ist der Ruf „Rorate caeli desuper, et nubes pluant justum!“, der diesem Gottesdienst seinen Namen gegeben hat. Diese Votivmesse im Advent zu Ehren der Gottesmutter, aber auch die Messe vom vierten Adventssonntag, beginnen mit den Worten „Rorate caeli desuper“. Die Verse sind dem Buch des Propheten Jesaja entnommen: „Tauet, ihr Himmel, von oben! Ihr Wolken, regnet herab den Gerechten! Tu dich auf, o Erde, und sprosse den Heiland hervor!“ (Jes 45,8). Tau, Regen, das bringt der Natur und den Menschen Leben und Wachstum. Und dieses neue Leben und Heil kommt von oben, wird uns von Gott geschenkt!

Maria hat der Welt den Heiland geboren. Maria hat den Sohn Gottes in ihrem Schoß empfangen. Daran erinnert die Liturgie der Kirche immer wieder im Advent. Maria hat sich für den Willen Gottes geöffnet und ließ die Vision des Propheten Jesaja Wirklichkeit werden: „Tu dich auf, o Erde, und sprosse den Heiland hervor“. An dieses freudige Ereignis denkt die Kirche, wenn sie Maria ehrt, wenn sie im Advent eine Rorate-Messe feiert.
Wir tun dies an folgenden Tagen:

  • am Freitag, 04. Dezember, 18.30 Uhr in St. Kastor Rengsdorf
  • am Dienstag, 08. Dezember, 18.30 Uhr in Maria Himmelfahrt Waldbreitbach
  • am Dienstag, 15. Dezember, 19.00 Uhr in St. Laurentius Niederbreitbach

Herzliche Einladung zur Mitfeier der heiligen Messen.