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Küster/innen

Die Seite über und für die Küster/innen

Wer bei Kirchens zu Hause ist, kennt sie natürlich - aber nichtsdestotrotz, bei den KüsterInnenn handelt es sich um eine “stille “ Gruppe unermüdlich und zuverlässig wirkender Gemeindemitglieder, die nie im Vordergrund stehen, jedoch vielzählige Aufgaben gewissenhaft wahrnehmen und deren Berufsbild, wie weiter unten nachzulesen ist, überraschend vielfältig und anspruchsvoll ist. Auch wenn es sich um einen geistlichen Beruf handelt, gehört herzhaftes Anpacken drinnen und draußen mit zu den Aufgaben, denen sich ein Küster stellen muss.

Unsere Küster/innen finden Sie übrigens HIER !!

Eine Internetrecherche ergab erstaunlicherweise nicht allzu viel zum Thema Küster: abgesehen von der sehr guten evangelischen Web-Site des BEK / Bund Europäischer Küster www.kuester.org - einem Zusammenschluss von Berufsverbänden der KüsterInnen Deutschlands, den Niederlanden und der Schweiz - scheint es keine größeren Organisationen und Verbände zu geben (jedenfalls keine, die im Google-Ranking auf den ersten Seiten erscheinen). Es gibt sogar ein rheinisches Mitglied des BEK  - die arkk “Arbeitsgemeinschaft rheinischer Küsterinnen und Küster”, im Internet zu finden unter www.arkk.info .

Weiter unten finden Sie Informationen unseres Bistums zum diesem Thema und ein meiner Meinung nach lesenswerter Artikel von der bereits erwähnten evangelischen Web-Site.

Insofern sich unsere eigenen KüsterInnen diese Web-Site ansehen und Ergänzungen oder Korrekturen machen können, bitte ich ganz herzlich darum, dies auch zu tun und mit dem Salzkörner-Team Kontakt aufzunehmen!
 

Petra Paffhausen, im Oktober 2004 / überarbeitet März 2009 auf Anregung von Klemens Wirtz

BERUFSBILD der Küster/in

Der Küster dient und hilft durch seinen Dienst der Verkündigung des Wortes Gottes. Dies geschieht insbesondere im Gottesdienst, bei Amtshandlungen und anderen Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Der Küsterdienst, der sich aus dem schon in der Bibel (zum Beispiel in der Apostelgeschichte) beschriebenen Diakonenamt entwickelte, ist ein geistliches Amt. Der Küster wird daher im Gottesdienst unter Fürbitte der Gemeinde eingeführt.


Berufsbezeichnung

Die offizielle Berufsbezeichnung lautet seit 1965 übrigens „Sakristan“, allerdings haben sich im Sprachgebrauch die Bezeichnungen Mesner und Küster (und noch einige andere) ebenfalls erhalten. Das in unserer Region gebräuchliche „Küster“ kommt übrigens aus dem Lateinischen, ist abgeleitet
custos altaris und bedeutet Wächter.

Voraussetzung für den Küsterberuf

Der Beruf des Küsters gehört zu den sogenannten Erwachsenenberufen. Dies bedeutet, daß der Küster über Lebenserfahrung verfügen muß, die durch charakterliche Entwicklung, sowie eine Ausbildung in einem Lehrberuf erworben wurde.
Für die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gruppen und Kreisen, den Besuchern, Gästen und Teilnehmern der Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen ist gute Kontaktfähigkeit eine wichtige Voraussetzung. Dazu gehören dem Dienst entsprechende Umgangsformen wie Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen und Urteilskraft. Außerdem sind Entscheidungsfähigkeit im Rahmen der Aufgabenübertragung und selbständiges Arbeiten selbstverständlich. Treue, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Verschwiegenheit sollten in eine christliche Lebensweise, die der Bedeutung seines Dienstes entspricht, ebenso eingebunden sein wie die Liebe zu diesem Dienst.

Die Aufgaben des Küsters

Der Küster sorgt durch seinen Dienst für die äußeren Voraussetzungen des gottesdienstlichen Lebens im Alltag einer Kirchengemeinde. Obwohl ein Großteil seiner Aufgaben technischen oder organisatorischen Charakter besitzt, kann seine Tätigkeit nicht von den geistlichen Bezügen christlichen Lebens getrennt werden. Aus dieser Aufgabenstellung ergibt sich eine Tätigkeitsbeschreibung, die ein praktisches und technisches Übergewicht hat, aber ohne das Wissen um seine geistlichen und kultischen Bezüge nicht sinnvoll ausgeübt werden kann, eines der entscheidenden Betätigungsfelder sind schließlich die Liturgie und ihr Umfeld.
Und letztgenanntes ist der Schwerpunkt seiner Arbeit. Der Küster weiß, wer wann was zelebriert, welche Gewänder herausgelegt, welche Kerzen angezündet, welche Bücher und liturgischen Geräte vorhanden sein müssen. Er lebt mit dem Kirchenjahr und dem gottesdienstlichen Geschehen, seien es die Gemeindegottesdienste an den Sonn- und Werktagen oder eine Taufe, Hochzeit oder Beerdigung.

Durch seine Präsenz in den Gebäuden und Anlagen der Kirchengemeinde ist er Ansprechpartner für Besucher, Gäste und Gemeindeglieder. Er gibt Auskunft, übermittelt Informationen, oder stimmt organisatorische Angelegenheiten ab. Er beantwortet Fragen, erledigt Anliegen und steht vermittelnd und informierend zwischen Gemeindegliedern und Gemeindeleitung. Er trägt durch seinen Dienst dazu bei, daß sich die Gemeinde als Gottesfamilie mit Freude zu ihren Gottesdiensten, Veranstaltungen und Festen versammeln kann.

Tätigkeiten des Küsters:

  • Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Gottesdienste und Amtshandlungen
  • Vorbereitung, Begleitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen der Kirchengemeinde
  • Einweisung, Einteilung und Beaufsichtigung von Hilfskräften und Handwerkern
  • Bedienung, Überwachung und Pflege der ihm anvertrauten Gebäude, Anlagen und Gegenstände
  • Sorge für angemessene Beseitigung von Störungen und geeignete Hilfe in Notfällen
  • Beachtung der Unfall- und Feuerverhütungsvorschriften


Ausbildung des Küsters

Für eine Anstellung in den Küsterdienst ist eine abgeschlossene Berufsausbildung Vorraussetzung. Diese Ausbildung sollte den Tätigkeitsbereichen des Dienstes entsprechen. Darüber hinaus wird der Küster in berufsbegleitenden Kursen für den kirchlichen Dienst ausgebildet; auf diesen Küsterlehrgängen wird er über die praktischen, geistlichen und theologischen Bezüge seines Dienstes unterrichtet.

Okt 2004 aus: http://www.kuester.org/

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