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Jubiläum 40 Jahre

40 Jahre Pfarrkirche St. Laurentius Niederbreitbach

Die Pfarrei St. Laurentius Niederbreitbach selber ist nur wenige Jahre älter, sie wurde 1961 gegründet; die neue Pfarrkirche und der Altar wurden 8 Jahre später - am 07.09.1969 - von Weihbischof Kleinmeilert konsekriert. Die bis dahin als Pfarrkirche genutzte Nikolauskapelle platzte seinerzeit aus allen Nähten, so dass jeder die Notwendigkeit des neuen Kirchenbaus verstand. Allerdings war die Zahl der Kirchenbesucher vor 40 Jahren auch um ein Vielfaches höher als heute; in der heutigen Zeit unter den heutigen Umständen würde wohl nicht mehr gebaut.

Doch die Pfarrkirche St. Laurentius steht, und es gibt viele Menschen in unserer Pfarrgemeinde, denen dieses Gotteshaus ans Herz gewachsen ist. Das war bei der Jubiläumsfeier deutlich zu spüren: unter dem Thema „Zeitzeugen“ traten Gemeindemitglieder nach vorne, die die Anfänge der Pfarrkirche kennengelernt hatten – eine Frau, die zu den ersten Kindern zählte, die hier getauft wurden, eine andere Frau, die zum ersten Kommunionjahrgang gehörte, ein Mitglied des damaligen Kirchenvorstandes (der sich heute Verwaltungsrat nennt) und eines der ersten Paare, die in dieser Kirche getraut wurden. Und wie viele sind ihnen in 40 Jahren nachgefolgt!
Anschaulich wurde die Geschichte der Pfarrkirche und ihrer Glocken in Wort und Bild vorgetragen; eine Fotoausstellung dokumentierte zusätzlich viele Momente aus dieser Zeit.

Schützenverein, Feuerwehr und Vertreter anderer Vereine, kfd, Senioren, Kirchenchor, Vertreter der Räte, die große Gruppe der Niederbreitbacher MessdienerInnen und viele Gemeindemitglieder besuchten den Festgottesdienst, den Höhepunkt der Jubiläumsfeier, den Pastor Mettel, Kaplan Lehmann, Pastor Seves und Pfarrer Müller mit den Gläubigen feierten.
„Ich bin die Tür. Wenn einer durch mich hineingeht, wird er Heil erfahren“. Das ist auf dem Hauptportal der Kirche nachzulesen, und mit dieser Stelle aus dem Johannes-Evangelium wird jeder, der das Gotteshaus betritt, begrüßt.
Darauf verwies auch Pastor Josef Mettel im Gottesdienst. Er sprach über die biblische Bedeutung der Zahl 40 und über Steine, von denen im Lesungstext die Rede war. Ein herzlicher Dank ging an alle, die vor gut 40 Jahren an der Kirche mit gebaut und geholfen haben. Auch an diejenigen, die daheim geblieben waren und die nicht kommen konnten, wurde gedacht. Und das Bild des Steins wurde nochmals aufgegriffen und übertragen auf uns Menschen: jeder ist aufgerufen, lebendiger Stein der Kirche zu sein und somit - auch heute - die Kirche mit zu bauen und zu handeln.

Nach dem Gottesdienst folgten noch viele der Anwesenden der Einladung zum Abschluss der Feier mit Begegnung und Umtrunk im Pfarrheim.

 

Petra Paffhausen, im Oktober 2009

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