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Stille Tage im Kloster – Carmel de la Paix …

Eine Fotogalerie finden Sie hier

 verbringen … das ist fĂĽr mich schon so etwas, wie zu Hause sein … daher sollen hier die Teilnehmer unserer Reise zu Wort kommen …

 Am 22. August haben wir uns zu Acht von Kurtscheid aus auf den Weg zum Carmel de la Paix gemacht. Hier in der herrlichen, weiten, ruhigen Landschaft des Burgund durften wir eine knappe Woche mit den Schwestern "beten und arbeiten". Vom Morgengebet ĂĽber die stille Anbetung, 11.00 Uhr Heilige Messe, 17.30 Uhr Vesper mit anschlieĂźender erneuter stiller Anbetung bis zur Komplet um 21.00 Uhr faszinierte uns besonders die Ruhe, Stille und Harmonie die wir an diesem Ort fanden. Das Motto der Schwestern: "Nous avons connu l´amour et nous y avons cru" (Wir haben die Liebe kennengelernt und haben an sie geglaubt) wird hier wirklich gelebt. (M. Bottner)

 Da ich kein Französisch kann, konnte ich die Gebete und Gesänge der Schwestern leider nicht mit beten. Aber Jesus versteht ja auch deutsch. Es gab viele Gelegenheiten mit ihm in der Kirche zu sprechen. Die Verpflegung war reichlich und gut. Am letzten Abend, als die Kirche schon leer war, sangen Rita und ich noch vor dem Muttergottesbild das „Segne du Maria“ fĂĽr uns, unsere Lieben daheim und fĂĽr eine glĂĽckliche Heimfahrt. (C. Barth)

 Der mehrstimmige Gesang der Schwestern klang „himmlisch“ wie Engelsgesang. Die Stille bei den Mahlzeiten erhöhte die Aufmerksamkeit fĂĽr die Tischgenossen und die Achtsamkeit fĂĽr die immer hĂĽbsch angerichteten Speisen. Dank der guten Ortskenntnisse unseres Kaplans und sein Wissen um typisch französisches Essen und Trinken fĂĽhrten wir ein „Leben wie Gott in Frankreich“. FĂĽr mich war das Abendgebet in TaizĂ© ein Höhepunkt, weil ich endlich vertraute Gesänge und Gebete mitsingen konnte. Selber singen tut einfach gut. (R. Schäfer-Haberkamm)

 C’était un sĂ©jour inoubliable dans le convent de carmel de la paix. Le calme et le silence nous ont donnĂ© de la vigeur nouveau pour le futur.
(Wahlweise auch auf Deutsch: Es war ein unvergesslicher Aufenthalt im Kloster Carmel de la Paix. Die Ruhe und Stille gab uns neue Kraft fĂĽr die kommende Zeit.) (E. BuĂźmann)

 

Den Alltag schweigend verbringen - in unserem medienbezogenen Zeitalter kaum vorstellbar. Dass es ein Leben in der Stille geben kann, ohne dabei das Tagwerk zu vernachlässigen, konnten wir, sieben Christen aus der Pfarreiengemeinschaft, Ende August im französischen Burgund, im Carmel de la Paix, erleben.

Zuerst war es ein Wagnis, aber wir haben uns bewusst darauf eingelassen. Am Ende der Woche und jetzt, ein paar Tage später und zurück im lauten Berufsleben, wissen wir die Stille zu schätzen. Ein Erlebnis, das durchaus wiederholt werden sollte. (U. & P. Ewens)

 Im Carmel de la Paix bleibt der Alltag vor der TĂĽre drauĂźen. Man taucht ein in eine wunderbare ungewohnte Stille inmitten einer (fast) unberĂĽhrten Landschaft weitab von groĂźen Städten und Lärm. Die Schwestern bezaubern mit ihrem engelsgleichen Gesang, von dem man gerne etwas mit nach Hause nehmen möchte. Es ist eine neue Erfahrung, die Stille auszuhalten, sich selbst und seine Gedanken zuzulassen und in sich hinein zu horchen. Ich erfreue mich am Rauschen der edlen weiĂźen Umhänge, bevor das erste Lied gesungen wird, am SchlĂĽsselumdrehen, bevor die KĂĽsterin die Kirche betritt, an den Schritten auf der Treppe, bis alle Schwestern sich auf Ihren Plätzen einreihen.
Die Achtsamkeit am Tisch während des Essens, das Schweigen oder leise Sprechen, man genießt mit allen Sinnen neu.
Das Arbeiten mit den Schwestern lässt einen Blick hinter die Klausur zu und zeigt, dass sie fast ganz normale Menschen sind wie Du und ich.
Alles in Allem eine wunderbare Art, auszuspannen, sich auf sich zu beziehen, und den lauten Alltag vergessen machen- wenigstens für ein paar schöne Tage. (B. Peil)

… Dank allen Mitreisenden, die sich auf das Wagnis eingelassen haben und die alle dafür gesorgt haben, dass wir in diesen Tagen so wunderbar zusammengewachsen sind … eine Erfahrung, die mir Mut macht!

 

Bericht: Kaplan Markus Krastl                        Fotos: Elisabeth BuĂźmann

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