Kategorie-Archiv: Allgemein

Musikalische Impulse aus unseren Kirchen

Liebe Gemeindemitglieder,

da aufgrund des Corona-Virus keine Gottesdienste und kirchenmusikalischen Veranstaltungen stattfinden können, möchte ich Ihnen von Zeit zu Zeit musikalische Videos aus unseren Kirchen schicken. Dieser Gruß mit Orgelmusik und Bildern soll ein Zeichen der Verbundenheit sein. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen.

Bleiben Sie gesund! 

Ihr Peter Uhl

Texte, Gebete und Geschichten

Hier wollen wir in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder kurze Texte, Gebete und kleine Geschichten bereitstellen. Bleiben Sie gesund und nutzen Sie die vielfältigen Online-Angebote!

Ich bitte um Gelassenheit, wenn
meine Vorstellungen nicht berücksichtigt,
meine Pläne nicht eingehalten,
meine Wünsche nicht befriedigt,
meine Vorschläge nicht ernst genommen werden.

Ich bitte um Einsicht, dass
Stürme notwendig sind,
Fehler neue Möglichkeiten eröffnen,
Widerstand zum Denken anregt,
in Krisen eine Chance liegt,
Sanftmut weiter führt als Gewalt.

Ich bitte um Mut,
mich an meine Grenzen vorzutasten,
meine Möglichkeiten zu entfalten,
zu sagen, was ich zu sagen habe,
zu tun, was ich tun muss,
mich zu sehen, wie ich bin.

Ich bitte um den Glauben
an die Kraft, die in mir liegt,
an das Gute in dir,
an den Wert unseres Gesprächs,
an den Sinn unseres Lebens,
dass Liebe trägt

Text: Max Feigenwinter in Jeden Augenblick segnen

Du, Gott, nimmst mich wahr
in meiner innersten Bedürftigkeit.
Meine Seele ruht in Dir.

Du heilst das Versehrte,
Du schützt des Gefährdete,
Du wärmst das Erstarrte;
was gebeugt ist in mir, richtest Du auf.

Du befriedest das Erschreckte,
Du birgst das Verängstigte,
Du durchlichtest das Verfinsterte;
was darbt in mir, nährst Du.

Du tröstest das Bestürzte,
Du belebst das Verkümmerte,
Du löst das Verkrampfte;
was zur Reife kommen will, behütest Du.
Meine Seele ruht in Dir.

Text: Antje Naegeli in Die Nacht ist voller Sterne

Ich habe mich oft gefragt, ob nicht gerade die Tage, die wir gezwungen sind, müßig zu sein, diejenigen sind, die wir in tiefster Tätigkeit verbringen?

Ob nicht unser Handeln selbst, wenn es später kommt, nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist, die in untätigen Tagen in uns geschieht? 

Jedenfalls ist es sehr wichtig, mit Vertrauen müßig zu sein, mit Hingabe, womöglich mit Freude.

Text: Rainer Maria Rilke

Ich verzichte auf Nahrung –
und erfahre,
was Hunger ist.

Ich verzichte auf Lärm –
und höre die leisen Töne

Ich verzichte auf Luxus –
und erkenne,
was ich wirklich brauche.

Und dann, vielleicht,
atmet Gott in mir –
mehr als ich selbst!

Text: Hildegard Nies in liturgischer Monatsschrift „Te Deum“ Verlage Kath. Bibelwerk / Maria Laach

Auf allen Kanälen, von morgens bis abends: Schreckensnachrichten zur Corona-Krise. Manchmal ist es die schleichende, beißende Angst, eine Angst, die sich ausbreitet wie Nebel und in jede Ecke kriecht. Angst, die in der täglichen Überdosis an schlechten Nachrichten ihre Nahrung findet und die mir sagt, dass ich keine Kontrolle habe, keinen Einfluss auf das, was um mich herum geschieht.

Und dann gehe ich raus – ins Freie, mache einen Spaziergang, gehe ein Stück des Weges mit dieser Angst. Wege, die mir vertraut sind, auf denen sich mein Blick weitet. Ich sehe die blühenden Osterglocken entlang der Ahr. Ich sehe Menschen, die wie ich unterwegs sind – wenn auch in gebührendem Abstand.

Unterwegs gesellen sich zu mir und der Angst auch die anderen treuen Gefährten meines Lebens hinzu.

Hoffnung zum Beispiel. Sie redet lange mit der Angst, bis sie ruhiger wird.

Auch der Glaube will mitreden auf dem Weg. Er lässt mich begreifen, wie weit der Himmel ist, wie groß und schön die Schöpfung – all das, was geschaffen ist, damit wir leben. Der Glaube auch an die Menschen, mit all ihren Fähigkeiten.

Die Liebe gesellt sich ebenfalls hinzu auf den gemeinsamen Weg: die Liebe zu meiner Familie, zu meinen Freunden und zu den Menschen, die über die Jahre einen besonderen Platz in meinem Herzen gefunden haben. Liebe kann sich auch als Mitgefühl äußern und sich jenen zuwenden, die krank sind oder bei einer Ansteckung mit Covid-19 besonders gefährdet sind. Mitgefühl für Menschen, die keine Möglichkeit haben, die Bitte „bleibt zu Hause“ zu erfüllen, weil sie zur Arbeit müssen oder kein zu Hause haben. Mitgefühl mit jenen, die alleine sind oder um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten.

Ich halte wenig von Sätzen wie „hab keine Angst!“. Angst hat die Fähigkeit, uns vor Gefahren zu warnen, bevor wir sie bewusst wahrnehmen und sehen. Angst zeigt uns, was wichtig und schützenswert ist. Die Angst gehört zum Leben dazu, wie Hoffnung, Glaube und Liebe. Die Angst darf nur nicht die alleinbestimmende Macht im Leben werden. 

Mutig ist nicht der, der keine Angst hat. Mutig ist, wer trotz seiner Angst tut, was not-wendig (!) ist. Mutig ist, wer einem tiefen Sinn in seinem Leben folgt, ohne zu wissen, ob es gut ausgeht. Mutig ist heute, wer in den Arztpraxen, Krankenhäusern und anderen Therapieeinrichtungen seinen Dienst tut – egal, ob als Arzt, als Krankenschwester und Pfleger, als Therapeut oder als Teil des Reinigungspersonals. Mutig ist auch, wer in Polizei und Feuerwehr für den Schutz der Menschen tätig ist und wer in Supermärkten an der Kasse sitzt oder als LKW-Fahrer die Waren liefert, damit wir bekommen, was wir zum Leben brauchen. Für sie möchte ich beten und ihnen meinen vollen Respekt und meine Wertschätzung schenken.

Zu Hause bleiben und draußen Abstand halten… das erscheint mir dann so einfach. Meine Angst hat gute Gründe. Doch ich glaube, ich hoffe und ich liebe gerade deshalb umso mehr…. und ich werde nicht damit aufhören!

Bleiben Sie gesund

Thomas Sander (Text und Bild)

In das Dunkel deiner Vergangenheit
und das Ungewisse deiner Zukunft
in den Segen deines Helfens
in das Elend deiner Ohnmacht
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In das Spiel deiner Gefühle
und den Ernst deiner Gedanken
in den Reichtum deines Schweigens
und in die Armut deiner Sprache
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

Ins Gelingen deiner Gespräche
in die Langeweile deines Betens
in die Freude deines Erfolges
in den Schmerz deines Versagens
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In die Enge deines Alltags
in die Weite deiner Träume
in die Schwäche deines Verstandes
in die Kräfte deines Herzens
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In den Lichtblick deiner Hoffnung
in die Schatten deiner Enttäuschung
in das Sehnen deiner Seel
in die Fragen deines Lebens
in all dein Sein, in dein Fühlen und Denken
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

Text: Paul Weismantel / Gotteslob Bistum Trier 839

Es hat einmal jemand nachgezählt, wie oft dieser Satz in der Bibel vorkommt. Es soll 365-mal sein, also für jeden Tag des Jahres einmal. Jeden Tag sind wir gerufen, unseren Weg mit Gott zu gehen, uns seinem Anspruch auszusetzen, aber jeden Tag ist auch für uns dies der erste Satz, den er uns zuspricht: „Fürchte dich nicht!“ So können wir uns auch auf die Risiken und Nebenwirkungen eines anspruchsvollen Lebens einlassen.

Eine alte Weisheit fasst diesen Anspruch und diese Zusage zusammen: „Wir werden in unserem Leben des Weges geführt, den wir gehen sollen.“ Sind wir bereit dazu?

Text: Peter Michaeli auf der Internetseite der Diözese Würzburg

Liebe Beate,

danke für Deine Mail. Und ich kann gut nachvollziehen, dass Dir die aktuelle Situation Angst macht… die Unsicherheit ist hoch. Aber die Angst hat auch eine wichtige Funktion, sie lässt uns nämlich vorsichtig sein – und genau das ist im Moment angesagt. Diejenigen, die immer noch Partys feiern, sich in Gruppen in Parks treffen, keinen Abstand zu anderen halten, haben keine Angst – und deshalb sind sie nicht vorsichtig und gefährden gerade dadurch sich und alle anderen.

Angst ist eine uralte, menschliche Erfahrung, die beim Überleben hilft. Aber als große Schwester neigt sie manchmal leider dazu, „das Regiment“ zu übernehmen. Und dann kann sie sich sehr lähmend auswirken. Deshalb müssen dann ihre beiden Schwestern ran – das Vertrauen und die Hoffnung. Und die kommen für uns Christen aus dem Glauben. Ostern findet statt – auch ohne Ostergottesdienste! Das Leben wird über den Tod siegen! Das hat Jesus Christus vor 2000 Jahren vorgelebt. Und seine Zusage steht: Siehe, ich bin mit Euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt 28,20).

Ach ja, und dann gibt es auch noch den großen Bruder, den Verstand. Und der kann ganz klar und ruhig und sachlich sagen: Es gibt keinen Grund zur Panik. Ja, wir alle müssen in diesen Tagen auf einiges verzichten. Viele haben finanzielle Einbußen. Und manche stehen sogar vor dem wirtschaftlichen Ruin. Das ist schlimm! Aber es wird auch mit allen Kräften nach Lösungen und Unterstützung gesucht.

Und ganz da hinten meldet sich auch schon die kleine Schwester Kreativität zu Wort und hat durchaus ein paar ganz spannende Ideen!

Diese große Familie hat viel Potential in sich – wenn sich alle Geschwister miteinander verbünden…

Dir wünsche ich viel Kraft und Mut für die nächsten Tage und Wochen! Sei lieb umarmt – auf dem Weg geht das ja auch immer noch,

herzlichst,

Andrea

Text: Andrea Schwarz im Bistumsblog von Osnabrück

Halten wir
zusammen,
ohne uns
an der Hand
zu halten.

Gehen wir
aufeinander zu,
ohne uns
zu nahe
zu kommen.

Verhindern wir
eine Angst
in der Angst,
eine Krise
in der Krise.

Pochen wir darauf,
dass unsere
Herzen pochen –
für das Leben.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

* umgedreht: Corona

Manche verstehen unter Freiheit: Ich will alles. Jetzt. Und zwar sofort. Dem steht schon die Lebenserfahrung entgegen. „Wer ein Ei ausbrütet, bekommt ein Huhn; wer es in die Pfanne schlägt, nur ein Omelett“, hat jemand gesagt. Oder, wie ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man mit den Zähnen daran zieht.“ Geduld ist also auch eine Tugend. Sie schafft Möglichkeiten, die der Ungeduldige gar nicht in den Blick bekommt.

Geduld haben, sich Zeit lassen bedeutet auch nicht: warten, bis andere statt meiner handeln. Sich Zeit lassen heißt: warten können, um eine Entwicklung möglich zu machen. Aber es heißt nicht: die Hände in den Schoß legen. Geduld bedeutet: wachsen lassen können. Anderen die Freiheit lassen, sich zu entwickeln. Und es meint gerade nicht Untätigkeit. Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Fördern,  – all das ist mit Geduld verbunden.

Text: Notker Wolf in Die Kraft, dein Leben zu verändern

Gottesdienste
finden nicht
mehr statt.

Unsere
Gottesdienstordnung
wird zur
Gottesdienstunordnung –
weggefegt
von einem Virus.

Zwischen all dem gilt:
Gott fällt nicht aus,
er findet Ihr Gebet,
Ihre Warum-Fragen,
Ihr Schweigen …

Gott findet
weiterhin statt.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Jesus, ich glaube, dass du gegenwärtig bist im Allerheiligsten Altarsakrament.
Ich liebe dich über alles, ich sehne mich nach dir von ganzem Herzen.
Da ich dich jetzt nicht in der sakramentalen Gestalt empfangen kann, bitte ich, geistiger weise in mein Herz zu kommen.
Ich bin sicher, dass du schon gekommen bist.
Daher umarme ich dich und vereinige mich ganz mit dir, halte mich fest und lass mich niemals von dir scheiden.
Mein Jesus, ich liebe dich aus ganzem Herzen, ich bereue es, dass ich sovielmal das Vergängliche deiner unendlichen Güte vorgezogen habe.
Mit deiner Hilfe nehme ich mir fest vor, in Zukunft dich nie mehr zu beleidigen.
Und jetzt weihe ich mich Armseliger ganz dir. Ich verzichte ohne Vorbehalt auf meinen eigenen Willen, mein Begehren, auf alles was ich habe. Ich übergebe mich ganz dir.
Von heute an darfst du mit mir und mit allem, was ich besitze, machen was du willst.
Ich suche ganz allein dich, ich verlange nach nichts anderem, als nach deiner heiligen Liebe, nach der Beharrlichkeit bis ans Ende und nach der vollkommenen Erfüllung deines Willens.
Amen.

(Hl. Pater Pio)

***

Herr, allmächtiger Vater,
ich danke Dir für alle Deine Wohltaten und ganz besonders dafür, dass Du mich mit dem kostbaren Leib und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, geistig speisen möchtest.
Ich bitte Dich, lass dieses Heilige Sakrament mir zur Quelle des Erbarmens und zum ewigen Heil gereichen.
Die Heilige Eucharistie sei für mich Rüstung des Glaubens und Schild des guten Willens;
sie möge mich von meinen Fehlern reinigen und alle Tugenden vermehren;
mich gegen alle meine sichtbaren und unsichtbaren Feinde schützen,
mich innig mit Dir verbinden und mir helfen, mein Ziel bei Dir zu erreichen.
Schenke mir armem Sünder, zu jenem unaussprechlichen Gastmahl zu gelangen,
wo Du mit Deinem Sohn und dem Heiligen Geist Deinen Heiligen das wahre Licht bist,die ewige Freude,
der vollendete Friede
und die vollkommene Seligkeit.
Amen.

***

Komm, mein Jesus,
mein eucharistischer Heiland,
Du,
meine Stärke,
komm in meine Seele,
entzünde in mir Dein Licht,
stärke meine Seele,
tröste mein Herz!

Ich verzichte auf Nahrung –
und erfahre,
was Hunger ist.

Ich verzichte auf Lärm –
und höre die leisen Töne

Ich verzichte auf Luxus –
und erkenne,
was ich wirklich brauche.

Und dann, vielleicht,
atmet Gott in mir –
mehr als ich selbst!

Text: Hildegard Nies in liturgischer Monatsschrift „Te Deum“ Verlage Kath. Bibelwerk / Maria Laach

Foto: Martin Manigatterer, In: pfarrbriefservice.de

Eine Geste der Verbundenheit

Eine Geste der Verbundenheit in diesen besonderen Zeiten: ab Samstag läuten in unseren Pfarrkirchen, den Klosterkirchen und den evangelischen Kirchen jeden Abend die Glocken

Gottesdienste sind wegen des Coronavirus vorerst verboten. Doch wir haben uns dazu entschlossen, jetzt zumindest jeden Abend um 19.30 Uhr die Glocken aller unserer Kirchen zu läuten.

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Alle Veranstaltungen und Gottesdienste im Bistum Trier abgesagt! – UPDATE

Das Bistum Trier hat im Hinblick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auf Grundlage der „Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben“ seine Leitlinien aktualisiert. Das Bistum Trier folgt mit diesen Maßnahmen den Vorgaben der Bundesregierung, der Landesregierungen und der kommunalen Behörden.

Die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen wird bis zum 30. April 2020 verlängert.

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Alle Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen abgesagt

Wie Sie sicherlich auch zwischenzeitlich aus den Medien erfahren haben, hat das Bistum Trier mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ab heute und ohne Ausnahme -zunächst bis zum 31. März 2020- eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet.

Darunter fallen auch alle öffentlichen Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten, etc.), Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Kommunionvorbereitung, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Die Regelungen im Einzelnen werden auf der Internet-Seite des Bistums erläutert. Das Bistum Trier folgt mit diesen Maßnahmen den Vorgaben der Landesregierungen und der kommunalen Behörden.

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Geistige Kommunion

Die Feier des Herrenmahles mit seiner Frucht, der Eucharistie, ist das größte Sakrament des Neuen Bundes. Das Neue Testament begründet an unterschiedlichen Orten die Würde und den Wert des eucharistischen Brotes, das uns zur Speise wird. Die vielen Details können hier nur erwähnt werden. Der Empfang der heiligen Kommunion ist Mittel zum Erhalt und zur Festigung unseres ewigen Lebens; er bezieht den Gläubigen ein in Opfer Christi selbst und macht die Getauften im Auferstandenen zu einem Leib. Im Verlauf der Jahrhunderte tritt in der Entwicklung kirchlicher Frömmigkeit dann zunehmend der Gedanke hervor, dass die Eucharistie eine leibhaftige Begegnung mit Jesus ist, die als personal-mystische Sicht des Geschehens verstanden werden kann – ein Gesichtspunkt, der zunehmend Verbreitung findet.

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Fastenzeit – Einen Blick riskieren

Ja, so sind sie, die Christen. Mit Verboten sind sie schnell bei der Hand. Regelrechte Spaßbremsen. So oder so ähnlich ist es manchmal zu hören. Ein gern genanntes Beispiel hierfür ist die Fastenzeit, in der dieses oder jenes dann eben nicht getan, gegessen oder getrunken werden dürfe. Dann kommen solche Gedanken, die „Irgend-etwas-nicht-tun-dürfen“ assoziieren mit einer Kirche, die den „Spaß verdirbt“. Klingt auch irgendwie doof! So nach Fremdbestimmung!?

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